Oregon 450: Die ersten Eindrücke

9. August 2010

In den letzten Tagen habe ich viel mit meinem neuen Oregon 450 herumgespielt. Hier also nun meine ersten Erfahrungen mit dem Gerät:

Zuerst habe ich die Schutzfolie (Vikuiti ARMR200 Antireflex Displayschutzfolie) auf das Display aufgeklebt. Sie macht bisher einen sehr guten Eindruck, liegt völlig plan auf. Das Display ist weiterhin gut ablesbar, der Touchscreen reagiert ebenfalls gut.

Gleich danach habe ich das Gerät mit einer MicroSD-Karte (8 GB) ausgestattet und eine OSM-Karte von Deutschland installiert, und zwar die von kleineisel. Die Karte ist sehr übersichtlich und routingfähig. Die Routenberechnung hat bisher nur ein einziges Mal nicht funktioniert. Woran das lag, weiß ich nicht, aber in den allermeisten Fällen werde ich auf der kürzesten Route zum Ziel navigiert. Des Weiteren habe ich mir noch die velomap für Fahrradrouting draufgespielt. Auch das funktionierte hervorragend, die Karte routet mich tatsächlich auch über Fahradwege und hält damit so manche Abkürzung parat, die mit dem Auto nicht möglich ist.

Die Bedienung des Gerätes ist absolut intuitiv, ich habe nur sehr selten einen Blick in die Anleitung werfen müssen und viele Vorgänge hat man ganz schnell drauf, z.B. das Umschalten zwischen Luftlinie und Route oder das Anlegen eines neuen Wegpunktes.

Dass die Displayhelligkeit oft als Schwachpunkt beim Oregon genannt wird, kann ich nicht nachvollziehen. Selbst mit halber Beleuchtungsstärke komme ich sehr gut aus, bei gutem Licht kann ich sie ganz weglassen und immer noch alles klar erkennen. Die Beleuchtungsdauer habe ich auf das Minimum von 15 Sekunden gestellt. Dies spart Energie und wenn ich unterwegs bin, sehe ich sowieso nur gelegentlich auf das Gerät, sodass die Beleuchtung in der übrigens Zeit ruhig ausgeschaltet bleiben kann.

Ganz besonders mag ich eine Funktion, über die ich mir vor dem Kauf gar nicht bewusst war: Ich kann nach sehr vielen verschiedenen Dingen filtern, die in der Karte gespeichert sind, so zeigt mir das Oregon auf Wunsch zum Beispiel die nächsten griechischen Restaurants, die nächsten Einkaufszentren, Parks, Bowlingcenter, Sparkassen, Krankenhäuser etc. an. Die Auswahlmöglichkeiten sind sehr groß und es sind bereits sehr viele dieser Orte erfasst. Das ist äußerst praktisch, falls man mal in einer fremden Gegend ist und eine bestimmte Einrichtung sucht.

Was leider nicht funktioniert ist das Routen zu Adressen. Ob das Problem generell besteht oder nur auf OSM-Karten beschränkt ist, habe ich noch nicht ganz herausfinden können, aber das Gerät habe ich mir ja vorrangig zu einem anderen Zweck gekauft:

Heute war ich also das erste Mal so richtig cachen mit dem Oregon. Ich habe mir vorher eine Pocket Query mit 1000 Caches um meine Home-Koordinaten erstellt. In null Komma nichts waren die Caches auf dem Gerät. Auf meiner Radtour von 32 km habe ich zwei Multis und vier Tradis gemacht. Sehr praktisch ist der Geocaching-Modus bei Tradis. Man wählt den Cache aus, kann sich jederzeit Beschreibung, Hints und Logs durchlesen und man wird punktgenau ans Ziel geführt. Selbst im Wald hatte ich sehr guten Empfang. Nach dem Fund markiert man den Cache einfach als gefunden und er verschwindet von der Liste, während der Fund-Zähler erhöht wird. Es ist sogar möglich, direkt einen Kommentar einzugeben oder direkt den nächsten Cache anzusteuern.

Bei Multis ist es (etwas) komplizierter. Es gibt nämlich leider keine Möglichkeit, Zwischenstationen zu einem Multi hinzuzufügen. Wenn man also neue Koordinaten bekommt, dann erstellt man ganz normal einen neuen Wegpunkt und navigiert dort hin. Das Gerät weiß dann nicht, dass die Koordinaten zu dem Multi gehören. Dies hat den Nachteil, dass das Listing zwischendurch nur mit ein paar mehr Tastendrücken aufgerufen werden kann. Insgesamt hat mich das aber nicht so doll gestört, aber gerade bei längeren Multis könnte das nervig werden. Hat da jemand vielleicht eine Lösung?

Nach der Tour habe ich dann den Track und die Wegpunkte mit dem USB-Kabel auf meinen Laptop übertragen und direkt mit JOSM, einem Editor für OSM, geöffnet. Einige Pfade, Bänke, Mülleimer, Briefkästen und Restaurants, die mir zwischendurch über den Weg gelaufen sind, habe ich sofort eingetragen. Da ich ja eine OSM-Karte auf dem Gerät habe, ist es ideal geeignet, um fehlende Infos in der OSM-Karte zu finden und gleich zu mappen.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass ich total zufrieden bin. Die Bedienung ist so einfach, wie ich sie mir gewünscht habe, der Funktionsumfang sehr groß und ich freue mich schon sehr auf die nächste Cache- und Map-Tour.

Akkus für das Oregon

4. August 2010

Der Preissturz am Montag von ca. 11 Euro kam mir noch einmal sehr gelegen, daher habe ich nun endlich zugeschlagen und das Oregon 450 bestellt. Morgen werde ich dann endlich Gelegenheit haben, es auszuprobieren!

Doch was ist ganz wichtig bei solchen Geräten, gerade wenn die Akkulaufzeit eher ein Schwachpunkt ist? Richtig: Man sollte immer ausreichend Akkus dabei haben. Rumgesprochen hat sich ja mittlerweile auch, dass die eneloops der Firma Sanyo unschlagbar sind, was Selbstendladung angeht.

Um so besser, dass man genau diese jetzt hier gewinnen kann! Der Hauptpreis ist sogar ein richtig gutes Ladegerät inklusive Akkus, also nicht lange nachgedacht und mitgemacht!

1 Antwort Kategorien: Geocaching

Gutes altes Missingno.

3. August 2010

Es ist schon etwas länger her, da kamen die ersten Pokemon-Spiele für den Gamboy auf den Markt. Damals gehörte ich auch genau zur Zielgruppe und verbrachte viel Zeit mit meiner Roten Edition. Doch was wäre ein Pokemon-Spiel ohne Bugs und Glitches?

missingnoEiner der Fehler war folgender: Falls man bestimmte Anweisungen befolgte, war es möglich, gegen ein Grafikfehler-Pokemon namens Missingno. zu kämpfen. Da ich ja auch programmiere, habe ich mich immer wieder gefragt, wie ein solcher Fehler auftreten kann. Wurde er mit Absicht programmiert? Das hätte wenig Sinn gemacht, da der Bug den Spielstand beschädigen kann. Aber die Handlungsreihenfolge erschien mir zu kompliziert, als dass es sich um Zufall handeln könnte.

Tatsächlich habe ich jetzt die Erklärung im Internet gefunden. Es handelt sich tatsächlich um einen nicht gewollten Fehler und hier wird erklärt, warum er auftritt.

Ein weiterer, äußerst interessanter Glitch war auch die Möglichkeit, ein Mew zu fangen. Auch bei diesem Fehler sind die nötigen Handlungen sehr speziell, doch auch dieser Fehler ist anscheinend ungewollt: Hier gibt es die Erklärung.

0 Antworten Kategorien: Spiele

Kauf Dich frustfrei!

30. Juli 2010

Beim Online-Shop amazon.de gibt es nun eine sehr praktische Neuheit: Ausgewählte Artikel lassen sich auf Wunsch in der Amazon Frustfreien Verpackung liefern. Es handelt sich dabei um einen wiederverwertbaren Karton, der leicht zu öffnen ist und ohne überflüssige Verpackungsmaterialien wie Hartplastikschalen, Kunststoff- und Drahtbinder auskommt. Das Produkt ist exakt dasselbe, wir haben lediglich die Verpackung vereinfacht.

Ist das nicht toll? Und fast wäre ich sogar darauf reingefallen:

1 Antwort Kategorien: Lustiges

Wenn schon kein Content...

28. Juli 2010

... dann wenigstens ein neues Design!

Hintergrundbild und Banner habe ich mit Inkscape erstellt. Das ist ein richtig gutes und vor allem freies Vektorgrafik-Programm und selbst mit null Vorkenntnissen erzielt man damit schnell brauchbare Ergebnisse (wie man sieht).

Aber ich verspreche: Bald gibt es auch wieder neue Artikel... vielleicht...

1 Antwort Kategorien: Blog

Fitness-Studio

17. Juli 2010

Fitness-Studio

Ich sollte wohl auch mal hingehen. Das scheinen mir jedenfalls die Werbe-Flyer sagen zu wollen, welche ständig in meinem Briefkasten landen. So bekam ich auch gestern wieder ein solches Exemplar und wieder gibt es Rabatt und sogar eine Fitness-Flatrate!

Aber irgendetwas spricht dann doch gegen dieses Fitness-Studio...

1 Antwort Kategorien: Lustiges
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