Confluence-Hunting

9. März 2009

Ich bin jedoch vor kurzem mal auf diesen interessanten Artikel gestoßen, in dem es darum geht, dass jemand einen Konfluenzpunkt aufsucht. Konfluenzpunkte werden die Orte genannt, an denen sich ein ganzzahliger Längengrad und ein ganzzahliger Breitengrad schneiden. Das ganze hat mich schon sehr an Geocaching erinnert. Nur beim letzten Satz des Artikels musste ich lachen, wir Geocacher haben da dann doch irgendwie kultiviertere Rituale... :D

Ich schreibe natürlich nicht einfach nur so über das Thema, nein, ich habe es natürlich auch schon ausprobiert! Die sonntägliche Geocaching-Tour musste gestern einmal einer Confluence-Hunting-Tour weichen. Der nächste "richtige" Konfluenzpunkt ist allerdings über 40 Kilometer Luftlinie entfernt, daher habe ich mir die Regeln an meine Bedingungen angepasst, und zwar habe ich es mir erlaubt, Orte aufzusuchen, bei denen die Minuten ganzzahlig sind. Von diesen Orten habe ich gestern dann auf einer Fahrradtour 7 Stück angesteuert, von denen dann 6 auch erreichbar waren. Vor Ort habe ich dann in alle Richtungen Fotos gemacht, aus denen ich dann noch Panoramas erstellen werde (hat damit jemand Erfahrung?).

Die Tour hat mir insgesamt ganz gut gefallen. Zwar findet man an dem jeweiligen Ort keine Dose und der Ort an sich ist meistens auch nicht so besonders interessant, aber man lernt auf dem Weg von einem zum anderen Punkt doch wieder etwas mehr von der unmittelbaren Umgebung kennen. Ich habe gestern einige neue Wege entdeckt und sogar ein verlassenes Gebäude, von dem ich vorher nichts wusste. Ein weiterer Vorteil im Vergleich zum Geocaching besteht darin, dass die Koordinaten einfach zu merken sind und man kann das Confluenece-Hunting jederzeit und überall betreiben, auch wenn man nicht vorbereitet ist.

Eine sehr schöne und umfangreiche Seite zu dieser Freizeitbeschäftigung gibt es hier.

Spaßfaktor

25. Februar 2009

Manchmal macht Geocaching Spaß, manchmal weniger. Ich habe mal genauer überprüft, wovon der Spaß denn nun abhängt und für mich Folgendes festgestellt:

Es gibt drei Faktoren mit jeweils einer positiven und einer negativen Ausprägung:

  • Erfolg (gefunden oder nichts gefunden)
  • Gruppe (mit mehreren oder alleine)
  • Wetter (gutes oder Schiet-)

Je mehr dieser Faktoren positiv sind, desto mehr Spaß macht es. Damit eine Tour Spaß gemacht hat, sollten mindestens zwei der Faktoren positiv sein.

Geocaching-Galerie

20. Februar 2009

Beim Geocaching sieht man wirklich so einiges und oft genug habe ich mich schon geärgert, wenn ich von einer Tour zurückgekommen bin und mal wieder kein einziges Foto gemacht habe.

Das soll sich jedoch nun ändern. Ich habe seit Kurzem eine vernünftige Digitalkamera und daher eröffne ich nun eine Geocaching-Galerie, in die von Zeit zu Zeit Bilder von meinen Geocaching-Erlebnissen aufgenommen werden.

Aber Vorsicht: Manche Bilder enthalten Spoiler!

Bilder vom Geocaching

Die Galerie kann man auch über die Seitenspalte (oben rechts) erreichen.

Projektionen

10. Februar 2009

Eine Projektion wird häufig bei Multis eingesetzt, um den Geocacher zur nächsten Station zu führen. Man erhält dabei nicht wie üblich Koordinaten, die einfach in das Gerät eingegeben werden können, sondern nur eine Richtung und eine Entfernung. Das sieht dann z.B. so aus: "Gehe 339 Meter in 137° TN!"

Wenn man nun ein GPS-Gerät besitzt, das Wegpunkte projizieren kann, dann ist das natürlich kein Problem, aber nicht alle Geräte sind dazu in der Lage. Darunter befindet sich auch das "ideale Einsteigergerät zum Geocaching", welches nur in 100-Meter-Schritten projizieren kann.

Da man jedoch an Projektionen letztendlich wohl nicht vorbeikommt, habe ich mir einen anderen Weg überlegt (ok, ich geb's ja zu, es ist ein Dreisatz), für den man nur in 100-Meter-Schritten projizieren muss:

1. Ich runde die Meterzahl zunächst auf den nächsthöheren Hunderter auf und projiziere mit dem Gerät in diese Entfernung und in die gegebene Richtung.
2. Ich berechne die Differenz zwischen den neuen Koordinaten und den Ausgangskoordinaten, indem ich die alten von den neuen subtrahiere.
3. Das Ergebnis multipliziere ich mit der korrekten Entfernung und dividiere es durch die am Anfang verwendete Entfernung.
4. Die Ergebnisse addiere ich zu den Ausgangskoordinaten.

Mit dieser Methode sind die errechneten Koordinaten ziemlich genau: Die höchste Abweichung, die bei mir bisher vorgekommen ist, beträgt eine tausendstel Minute, was hier ungefähr 2 Metern entspricht. Allerdings ist diese Rechnerei schon ziemlich nervig und zudem ist sie oft auch überflüssig, da genauso gut Koordinaten gegeben werden könnten.

Noch schlimmer ist dann natürlich, wenn die Koordinaten der aktuellen Station nicht bekannt sind (oder sie durch eine Projektion errechnet wurden), sodass man diese zuerst messen muss, was zu mehr Ungenauigkeit insgesamt führt.

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